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Fichtelbergmarsch - FBM

63 Kilometer klingt machbar - dachten wir auch...

Wer Karate betreibt, begibt sich auf einen Weg. Er führt oft vom Schüler zum Meister. Immer wieder gilt es, sich Prüfungen zu stellen. Eine Prüfung anderer Art absolvierten zwei Frauen und sieben Männer des Karate-Do Rochlitz jetzt beim Fichtelbergmarsch mit Erfolg. Sie haben sich auf den Weg gemacht, an einem Tag 63 Kilometer und 1700 Höhenmeter von Chemnitz zum höchsten Punkt Sachsens zu Fuß zu überwinden.

Und während der Rochlitzer Verein sonst bei Wettkämpfen um Platzierungen und Medaillen kämpft, galt hier das Motto: „Ankommen ist alles“. Immerhin betraten alle Teilnehmer Neuland. Ende vorigen Jahres war die Idee geboren. Jörg Leupold warf sie in die Runde der Erwachsenen-Gruppe des Karate-Do. Auf die spontane Eingebung folgte ein straffes Trainingsprogramm. Die Gruppe der zum Marsch angemeldeten Sportler im Alter von 20 bis 54 Jahren fand sich mindestens ein Mal pro Monat zusammen, um gemeinsam verschiedene Strecken in der Umgebung von Rochlitz und im Erzgebirge unter die Wanderschuhe zu nehmen, von je 15 bis 40 Kilometer Länge. „Laufen muss es“, so die Maxime, mit der sich die Karatesportler dabei immer wieder gegenseitig anfeuerten. Bis die Erkenntnis reifte: „Es ist machbar“. Erst recht, als die Gruppe das letzte Drittel der Marschroute am Fichtelberg unter die Schuhe nahm.

Und doch blieb es eine Herausforderung, mit dann schon rund 40 Kilometer in den Beinen an der gleichen Stelle am Fuß des Berges zu stehen, teils mit Schmerzen in Rücken und Kniegelenk und dem Wissen: Jetzt geht es erst richtig los, mit den steilsten Streckenabschnitten, die Körper und Geist alles abverlangen sollten. Umso größer war dann das Glücksgefühl, welches jeder der Teilnehmer am Zieleinlauf auf dem 1215 Meter hohen Gipfel nach 12 bis 15 Stunden Fußmarsch verspürte - empfangen von Familienangehörigen, die das Projekt Fichtelbergmarsch begleiteten. Mission erfüllt. Doch die Mitglieder des Karate-Do Rochlitz sind damit längst nicht am Ende des Weges.

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Hieu Bui Tien, Ralf Ziezio, Jasmin Kurtze, Jörg Leupold, Markus Nöbel, Robin Miketta, Jan Leißner, Katja Striesche und Florian Friedlein (v. l.) vor dem Banner am Ziel.

Foto: Valentin Leißner

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