Weltmeisterschaften der Jugend, Junioren und U21, in Santiago/Chile

Michelle HP 0 Michelle gewinnt Kampf bei der Weltmeisterschaft. Für Michelle ist es die erste Teilnahme bei einer Weltmeisterschaft.




News Samstag, 26. Oktober

Ein Kindheitstraum wurde wahr und Michelle war hell wach bei der Weltmeisterschaft in Santiago de Chile. Während gleichaltrige Freunde gerade in den Herbstferien entspannen, startete für Michelle zum Ferienbeginn vor zwei Wochen die Reise ihres Lebens. Gemeinsam mit der deutschen Nationalmannschaft gab es den letzten Feinschliff im Trainingslager in Hessen und dann flog das Team eine Woche vor der WM nach Chile.

Michelle startete in der Kategorie Junioren (16-17 Jahre). In ihrer Gewichtsklasse bis 53kg waren insgesamt 52 Starterinnen gemeldet. Ihre erste Gegnerin kam aus Tschechin und belegte im vergangenen Jahr bei der Europameisterschaft in Russland den siebten Platz. Michelle berichtet: "Ich war direkt im dritten Kampf an der Reihe und war dann doch recht aufgeregt. Den Kampf konnte ich durch eine starke Kontertechnik für mich entscheiden."

In der zweiten Runde traf Michelle auf eine Rumänin, welche in der ersten Runde ein Freilos hatte. "Die rumänische Sportlerin kämpfte ähnlich wie ich es bevorzuge - eher defensiv." Nachdem sich die beiden Kontrahentinnen in der ersten Phase des Kampfes belauerten und abtasteten erhielten beide eine Bestrafung für Passivität. Einen kurzem Moment der Unachtsamkeit nutzte die Rumänin um mit 1:0 in Führung zu gehen. "Ich musste nun umstellen und offensiv kämpfen aber ich fand nicht wirklich ein Mittel." Die Rumänin gewann im Anschluss auch noch gegen Belgien und Norwegen. Gegen die spätere Weltmeisterin aus Frankreich unterlag sie im Poolfinale mit 9:0. "Die Französin gehörte wie die jungen Damen aus Aserbaidschan, Dänemark und Kasachstan zu den Favoriten und die Französin war an diesem Tag einfach in Topform," resümiert Michelle. "Obwohl ich nicht mit einer Medaille nach Deutschland zurückkehre, bin ich stolz. Die Erinnerungen an meine Weltmeisterschaft werde ich immer behalten."

Am Sonntag geht es für die deutschen Starter direkt zum Flughafen. Die Situation in Chile und im besonderen in Santiago de Chile sind sehr angespannt. Einige Nationen wie Japan und die Schweiz haben bereits vor der Weltmeisterschaft die sichere Heimreise angetreten. Lange stand auf der Kippe, ob die Weltmeisterschaft unter diesen Bedingungen überhaupt stattfindet. Die Verantwortlichen haben sich dafür entschieden unter hohen Vorsichtsmaßnahmen die Veranstaltung durchzuführen. So gab es keine Videoübertragung der Meisterschaft und es wurde nur eine sehr kleine Menge an Zuschauern in die Halle gelassen.

In der kommenden Woche geht Michelle wieder ganz gewohnt zur Schule und bereitet sich auf ihre Abiturprüfungen vor. In den Lernpausen wird sie nicht nur die Eindrücke der Weltmeisterschaft verarbeiten, sondern auch wieder mehrfach pro Woche in der Turnhalle trainieren. "Meinen neuen großen Traum behalte ich aber erstmal für mich," schmunzelt die 17-jährige.

Michelle HP

News Mittwoch, 23. Oktober

Ein Kindheitstraum geht für Michelle gerade in Erfüllung. Als sie mit Karate begann träumte sie davon als Athlet für Deutschland bei der Karate-Weltmeisterschaft antreten zu dürfen. Am Freitag wird dies nun Realität. Mit dem Team ging es vergangenen Freitag nach Santiago de Chile. Seitdem überschlagen sich die Ereignisse.

Das Auswärtige Amt schreibt auf seiner Internetpräsenz „Seit dem 18. Oktober 2019 kommt es in der Hauptstadt Santiago und anderen Regionen zu teils gewaltsamen Demonstrationen, Streiks, Straßenblockaden und Plünderungen. Aufgrund des Ausnahmezustands und nächtlicher Ausgangssperren kommt es zu Einschränkungen der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit.“

Michelle berichtet: „Wir kamen am Sonntag (22. Okt.) am Flughafen von Chile an und waren von dem Anblick der Anden im Hintergrund begeistert. Jedoch war dies das Einzige was wir von der Stadt gesehen haben, da die Lage in der Stadt problematisch ist. Wir wurden direkt zu unserem Hotel gefahren und durften uns nicht außerhalb des Gebäudes bewegen. Wir nutzen die Zeit für Training sowie Regeneration. Durch die gute Vorbereitung der letzten zwei Wochen konnten wir uns nochmal steigern. Ich bin gespannt auf den großen Wettkampftag.“

Lange stand auf der Kippe, ob die Weltmeisterschaft unter diesen Bedingungen überhaupt stattfindet. Die Verantwortlichen haben sich nun dafür entschieden unter hohen Vorsichtsmaßnahmen die Veranstaltung durchzuführen. Die Sportler müssen nun versuchen diese psychische Belastung auszublenden und sich auf ihre Kämpfe konzentrieren. Michelle berichtet ihren Eltern regelmäßig per Handy wie es ihr vor Ort geht. Ihr Papa ist ebenfalls in Santiago und will sie am Freitag live anfeuern. Stützpunkttrainer Ralf Ziezio aus Rochlitz drückt ihr genauso fest die Daumen wie auch Trainer Bodo Pippel, dem sie viel zu verdanken hat.


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News Mittwoch, 16. Oktober

Mit fünf Jahren begann Michelle Süß mit dem Karatesport und nun knapp 13 Jahre später steht sie im deutschen Startaufgebot zur Karate Weltmeisterschaft in Santiago (Chile). "Es ist seit meiner Kinderheit mein Traum und Ziel gewesen bei der WM kämpfen zu dürfen," erzählt Michelle freudestrahlend. In den vergangenen Jahren konnte sie bereits zahlreiche Medaillen auf nationaler als auch internationaler Ebene gewinnen.

In diesem Jahr wurde sie im Team Deutsche Meisterin und war auch als einzige sächsische Athletin für den Goju-Ryu World Cup in Malaysia nominiert und konnte diesen auch gewinnen. Bei der Weltmeisterschaft sieht sie sich selbst eher als Außenseiterin aber wer sie kennt, weiß, dass sie immer viel von sich erwartet.

Die 17-jährige hat in Chemnitz mit Karate begonnen und trainiert seit drei Jahren 2-3 Mal pro Woche im Stützpunkt in Rochlitz und fährt zusätzlich noch zum Training nach Brandenburg.

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